Fertighausuntersuchung: Wir fühlen Ihrem Heim auf den Zahn

Heute gelten für den Bau von Häusern sehr strenge Regeln, die auch genauestens eingehalten werden müssen. Doch von den 1960er- bis in die 80er-Jahre wurden für den Bau von Häusern sehr häufig Baumaterialien in beachtlichen Mengen verwendet, die in entsprechender Form belastet, deren gesundheitliche Auswirkungen zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht erforscht waren. Diese Materialien wurden für die einstigen Fertighäuser verwendet und sind schließlich in Vergessenheit geraten. Die Fertighausuntersuchung kann sie jedoch heute noch aufdecken. Dabei konzentriert sich die Fertighausuntersuchung sehr häufig auf die Suche nach großen Biozid-Mengen, die ursprünglich für die Holzständerkonstruktion verwendet wurden. Sie sollen die Holzständer, ebenso wie die Spanplatten, sowohl vor Insekten als auch vor Pilzbefall schützen.

Beachtliche Mengen an schädlichen Baumaterialien

Schädliche bzw. belastete Baumaterialien wurden für die Fertighäuser in beachtlichen Mengen verwendet. So ermittelt die Fertighausuntersuchung beispielsweise nicht selten rund 40 Liter Holzschutzmittel, die im Innenraum von nur einem durchschnittlichen Fertighaus verarbeitet wurden. Dabei war recht schnell bekannt, dass diese Mittel nicht unbedenklich sind, denn Menschen, die in solchen Umgebungen lebten, hatten zu dieser Zeit bereits mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Fertighausuntersuchung bringt Klarheit

Dies wurde nicht zuletzt durch die Fertighausuntersuchung bescheinigt. 1987 wurde die Anwendung von PCP (Pentachlorphenol) schließlich in Innenräumen aller Art verboten. Nur zwei Jahre später folgte ein generelles Verbot. Trotzdem ist eine Fertighausuntersuchung empfehlenswert, um Klarheit zu erhalten. Befürchten Sie, dass auch Ihr Heim belastet ist, können Sie mich mit einer Fertighausuntersuchung beauftragen. Neben Holzschutzmittel wurden im Hausbau in der Vergangenheit weitere bedenkliche Stoffe verwendet, die durch die Fertighausuntersuchung ermittelt werden können. Neben Chloranisole handelt es sich um Formaldehyd und PAKs. Aber auch Asbest und Schimmelpilze stellen grundlegend eine erhebliche Gefahr für die individuelle Gesundheit dar und können durch die Methoden der Fertighausuntersuchung ausgemacht werden. In alten Holzfertighäusern kann Formaldehyd als Klebeharz in Spanplatten verwendet worden sein. Aber auch die Holzschutzmittelwirkstoffe Pentachlorphenol sowie Lindan und DDT sind Schadstoffe, die in alten Holzfertighäusern festgestellt werden.

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